Montag, 26. März 2012

Küchen Organisation

Das hauptsächliche Problem eines jeden Kochs dürfte, neben dem Budget, wohl die Beschaffung der Zutaten sein. Um die Herausforderung noch ein wenig zu steigern, haben wir bereits seit Jahren kein Auto mehr. Zum Glück aber habe ich eine wirklich gute Freundin, auf die ich mich stets verlassen kann.

Einmal im Monat starten wir zum Großeinkauf.
Geholt wird alles, was sich lagern lässst, und so richtig schwer ist.
Getränke, Milch, Mehl, Zucker, Nudeln, Konserven, Öle und Fette, grob überschlagen für den monatlichen Verbrauch. Hinzu kommen aktuelle Angebote und Zutaten für etwa eine Woche. In den restlichen drei Wochen benötige ich, bei richtiger Planung, lediglich noch Frischware und ergänzende Zutaten, welche sich dann aber problemlos zu Fuß oder mit dem ÖPNV beschaffen lassen.

Vor jedem Einkauf überlege ich mir, was ich denn meiner Familie gutes auf den Tisch bringen möchte, notiere mir die Gerichte und schreibe eine entsprechende Einkaufsliste.
Das sieht dann in ungefähr so aus:

Küchenplan

Und jetzt wird es ein wenig politisch:

Die derzeitige Diskussion in den Medien, in Deutschland würden zu viele Lebensmittel weg geworfen, verfolge ich mit einem gewissen Interesse.
Wie viel Lebensmittel werden durchschnittlich unverbraucht in der Tonne versenkt? Über 80€? Und Schuld ist die Industrie mit ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum? Mit großen Aufklärungskampagnen möchte Frau Aigner da nun gegen steuern.

Irgendwie kann ich da nur mit dem Kopf schütteln. Ein jeder von uns hat es selbst in der Hand, an diesem Zustand etwas zu ändern. Kaufe ich zielgerichtet auf meinen Bedarf hin ein, gelangt ein Produkt nur selten an den Rand des MHDs.
Früher war Hauswirtschaft an den Schulen ein Pflichtfach. Heute wird dies, mit viel Glück, an engagierten Schulen gerade mal noch als AG angeboten. Anstatt große Medien Kampagnen zu starten, sollte man den Kindern und Jugendlichen vielleicht einfach wieder beibringen, was Kochen und Hauswirtschaften bedeutet. Neben der Verschwendung von Lebensmitteln lassen sich so vielleicht auch gleich die Probleme der Verschuldung von Jugendlichen, und die medizinischen Spätfolgen von Fehl- und Mangelernährung in den Griff bekommen!

Oder wie seht ihr das?


Kommentare:

  1. Bewusst einkaufen (mit Wochenplan und Angebotszetteln so wie Du) und lieber kleinere Mengen an frischen Sachen, die dann aber eben öfter in der Woche. So mache ich es denn Lebensmittel wegwerfen, die noch gut sind, ist für mich was ganz schlimmes.

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    1. Mal abgesehen davon, daß es was schlimmes ist, kann man mit einer vernünftigen Haushaltsplanung auch ne Menge Geld sparen!
      Wozu denn diese Woche was kochen wollen, was nächste Woche vielleicht günstiger zu haben ist?

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