Sonntag, 1. April 2012

Sonntagssüß: Barafras Apfelkuchen

Wie einige meiner Leser, Follower, ect. vielleicht wissen ist der Küchenblog nur eines meiner Hobbies. Schon viel älter ist z.B. der Augenblickmalblog, den ich begann als ich vor einigen Jahren die Fotografie für mich entdeckte, was mich dann später wiederum zum Foodblogger werden ließ.

Schon seit Jahren treffe ich mich regelmäßig-unregelmäßig mit Videbitis, einem Blogfreund aus der Kölner Szene, welcher den ebenso schönen wie informativen Weblog Kölnbilder betreibt.
Videbitis weiß gute, selbst gebackene Köstlichkeiten sehr zu schätzen. Und so beginnen unsere Treffen meist damit, daß ich einen halben Kuchen einmal quer durch die Stadt schaffe.

Dieses mal war es Barafras Apfelkuchen nach Großmutters Art.

Apfelkuchen

Ich muss sagen, ich war schon etwas skeptisch, als ich die Menge an klein geschnibbelten Apfelstücken in der Schüssel sah und daneben die verhältnismäßig kleine Menge Teig. Wäre dieses Rezept aus einem Kochbuch oder einer Zeitschrift, hätte ich wohl entweder den Teig verdoppelt oder die Äpfel halbiert. Die erfahrenen Küchenfeen unter meinen Lesern kennen dieses Gefühl vielleicht, wenn einem die Vernuft sagt, das KANN doch NIE und NIMMER richtig sein.

Apfelkuchen

Auch hatte ich richtig Mühe anschließend die Gesamtmenge in meine Springform zu bekommen.
Starke Zweifel überkamen mich, ob wohl auch die Mitte des Kuchens durch gegart wäre, wenn die Kruste schon Braun wäre.

Apfelkuchen

Doch siehe da: Alles hat bestens und genau so funktioniert, wie im Rezept von Barafra beschrieben.

Apfelkuchen

Voller Vorfreunde pinselte ich also den Rum Zuckerguß über den Kuchen.
Ein Freund von mir meinte erst neulich: "So Kuchen OHNE Zuckerstreusel kannst Du nicht!"
Hmm, ich glaube er hat Recht. Aber das Auge soll ja auch was zu essen bekommen. ;-)

Apfelkuchen

Einige Stunden später dann wurde der Apfelkuchen am anderen Ende der Stadt mit Vanilleeis und Sahne gekrönt.
Bei Apfelkuchen kann man viel falsch machen, meint der Blogfreund. Aber dieser hier hat ihn umgehauen!
Daheim ließen sich derweil meine Männer den anderen halben Kuchen schmecken, und waren so gesättigt, daß das Abendbrot danach ausfallen musste. ;-)

Apfelkuchen

Apfelkuchen

Heute mache ich zum ersten mal bei der Initiative Sonntagssüß mit und stelle den Kuchen auf die Kaffeetafel von mat & mi.

initiative sonntagssuess

Kommentare:

  1. Oh, Mann, das freut mich aber jetzt, dass Du/Ihr so hin und weg ward von diesem tollen Apfelkuchen. Du hast recht: es geht einfach nichts über ein erprobtes Rezept. Und was für eine nette Idee, das für Sonntagssüß zur Verfügung zu stellen, liebe Frau PhotoAuge!

    Liebe Grüße mit dem Kochlöffel von Barbara :-)

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    1. Also, hier ist schon lange kein Kuchen mehr so weg gegangen, wie dieser Apfelkuchen. Sämtliche Männer haben sich drauf gestürzt, als wäre es der letzte Kuchen der Welt! :-))

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  2. So, jetzt habe ich dich noch auf meiner Facebook-Kochlöffel-Seite verlinkt :-) mit einem Kommentar zum Apfelkuchen-Posting vom 29. Februar 2012

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  3. Oh, diesen Apfelkuchen hab ich auch schon gebacken. Ich habe ihm mal im WDR gesehen und nachgebacken. Ein Traum :)

    LG Maraike

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    1. Ja, hier wurde er auch Traumhaft behandelt.
      Ist schon nix mehr da.
      Nicht mal Krümel!

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  4. Der Kuchen sieht so lecker aus, das er Morgen gleich nachgebacken wird, hab noch sooo viele Äpfelchen.

    Liebe Grüße Kerstin

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    1. Der Kuchen ist echt Hammer!
      Mir sind im Apfelkuchen bisher immer zu wenig Äpfel drin gewesen. Und wenn man mehr rein tut, bleibt der Teig oft matschig. Aber der hier ist wirklich PERFEKT!

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